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Die Compagnie „Notre insouciance“ ist eine Theatergruppe für den öffentlichen Raum unter der Leitung von Juliette Hecquet, Regisseurin, Schauspielerin und Kulturvermittlerin. Seit 2018 hat „Notre insouciance“ mit rund zwanzig Künstlern aus verschiedenen Bereichen zusammengearbeitet: Theater, Musik, Tanz, audiovisuelle Medien und bildende Kunst. Sie setzt sich gerne mit gesellschaftlichen Themen auseinander – mit Poesie, Ironie und Unbekümmertheit.
Die Aufführungen sind auf den Austausch und das Miteinander an „Drittorten“, auf Festivals und in nicht dafür vorgesehenen Räumen wie Gärten, Schulen, Turnhallen und öffentlichen Plätzen ausgerichtet. Jede neue Inszenierung bietet die Gelegenheit, auf das Publikum zuzugehen und diejenigen zu überraschen, die sich selbst nicht als Theaterbesucher*innen sehen.
Ausgehend von Workshops, Improvisationen und kollektivem Schreiben ist der Schaffensprozess eine ständige Einladung an uns alle – Künstler*innen und Publikum –, unsere Haltung gegenüber der Realität zu hinterfragen. Wie können wir den Halt nicht verlieren? Einzig klar ist: Ob auf der Bühne versammelt oder in alle Richtungen verstreut, es ist immer derselbe Körper, der pulsiert, sich entfaltet und zusammenzieht. Bewahren wir im „Wir“ den Wunsch, zueinander zu finden, und in „Insouciance“ diesen Zustand des Staunens – manchmal der Fassungslosigkeit –, um immer wieder neu zu schaffen.